Review

Reviews 8.0

ZODIAC

A Bit Of Devil

Ausgabe: RH 301

Honest Hound/Cargo (48:14)

Hätte ich ´ne Band, ich würde ja sowieso und grundsätzlich ausschließlich hübsche Mädchen auf meine Cover packen oder sogar irgendein Trademark-Model etablieren, an dem man sich niemals satt sieht, also quasi so ´ne Art Eddie mit Hupen. ZODIAC, die Truppe um Long-Distance-Calling-Drummer Janosch Rathmer, die es bei uns schon zum „Demo des Monats“ gebracht hat, können das gut verstehen und haben für ihr tolles Artwork ´nen Brigitte-Bardot-Verschnitt ausgebuddelt - und zwar so, wie Gott ihn schuf. Geiler Scheiß und auch aufgrund der Sepiafärbung der erste Hinweis auf das, was folgt: 48 Minuten lang zelebriert das Münsterland-Quartett den Classic Rock der (späten) sechziger und siebziger Jahre, und der Blues ist hier nicht nur Beigabe, sondern Hauptzutat. Im Vergleich zu Graveyard, Horisont, The Answer oder Rival Sons, deren Fans sowieso mal einen Zwischenstopp einlegen sollten, haben ZODIAC also eine etwas kleinere Hardrock-Schlagseite, ihre Songs sind - vor allem in Deutschland sehr ungewöhnlich - dementsprechend herrlich laid back und völlig unaufgeregt.

Höhepunkte einer durchgehend guten Platte: die beiden kleinen Hits ´Assembly Line´ und ´Diamond Shoes´, der abschließende Longtrack ´Coming Home´ sowie das astrein interpretierte ZZ-Top-Cover ´Blue Jean Blues´.

Autor:
Boris Kaiser

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