Review

Reviews 6.0

YLVA

Meta

Label: Pelagic/Cargo
Dauer: 45:37
Erscheinungsdatum: 17.11.2017
Ausgabe: RH 368

Die Alben, die es dem Rezensenten mitunter schwierig machen, sind die, die einen völlig kalt lassen, obwohl es nichts Gravierendes daran auszusetzen gibt. So ist es nämlich mit „Meta“. Die voluminöse Produktion fängt zwar gekonnt ein, dass YLVA ihr Handwerk beherrschen, der Teufel liegt allerdings nicht im Detail, sondern in der Sache an sich: Schwer schleppende Brachialmusik mit Gröl-Vocals, atmosphärischen Postrock-Anwandlungen und ausartenden Arrangements hat man über die letzten Jahre von so vielen Seiten serviert bekommen, dass diese eher in die dezent Prog-lastige Ecke der Post-Metal- bzw. Post-Hardcore-Schublade (anstatt in tatsächliche Sludge-Gefilde) schielenden Australier einem damit nichts erzählen, was aus dem Genre-Einheitsbrei herausstechen würde. „Meta“ ist nicht schlecht, allerdings einfach nur nichtssagend.

Autor:
Simon Dümpelmann
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