Review

Reviews 7.0

WORDS OF FAREWELL

Immersion

Ausgabe: RH 299

AFM/Soulfood (48:12)

Laut Eigenaussage könne man bei „Immersion" von einem der besten Metal-Debüts des Jahres sprechen. Äh... nein! Dabei möchte ich den Jungs gar nicht mal das Talent absprechen. Die Produktion ist zeitgemäß, und die Riffs klingen stark nach der Vielzahl an schwedischen Vorbildern, die man in diesem Genre als Referenzen anführt: Dark Tranquillity und Scar Symmetry. Um ihren oft aggressiven, manchmal von verspielten Soloparts durchsetzten Melo-Death zu entschlacken, lässt sich die Band auf ein Spiel mit Synthesizern, geflüsterten Vocals und Samples ein - mit Erfolg, denn damit hebt man sich vom Gros der Szene ab. Was den Songs dennoch abgeht, sind die packenden Ideen. Bis dato haben wir es mit einer talentierten Melo-Death-Truppe zu tun. Aber mit Sicherheit nicht mit einem der besten Debüts des Jahres.

Autor:
Dorian Gorr
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