Review

Reviews 7.0

WOLVESPIRIT

Dreamcatcher

Ausgabe: RH 311

Spirit Stone (54:28)

Auf ihrem zweiten Album kreieren WOLVESPIRIT unter dem Strich ein deutlich schlüssigeres Gesamtbild, grenzen ihren Sound offensichtlicher auf die deklarierten Vorbilder Deep Purple, Blue Öyster Cult, Rainbow und ähnliche Siebziger-Jahre-Hardrock-Sounds ein und verzichten komplett auf in diesem Kontext absurd anmutende Ideen wie u.a. Backing-Growls, die dem Debüt „Spirit Metal“ zwar noch einen prägnanten Kauzfaktor, aber auch reichlich Kritik bescherten. Am meisten schieden sich allerdings die Geister am Vibrato von Sängerin Debbie, das manchem Hörer zu penetrant und hysterisch anmutete (siehe Minuskritik zu „Spirit Metal“ von Boris in RH 291). Das hat sich die Frontfrau scheinbar zu Herzen genommen, denn sie agiert diesbezüglich auf „Dreamcatcher“ eine ganze Spur verhaltener. Zudem können die WürzburgerInnen in Sachen Sound mächtig punkten, denn Produzentenlegende Michael Wagener (u.a. Skid Row, Dokken, Alice Cooper) hat „Dreamcatcher“ einen sehr räumlichen und wuchtigen, aber dennoch natürlichen Klang verpasst.

Autor:
Andreas Himmelstein
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos