Review

Reviews 8.0

WIZARD

Odin

Ausgabe: RH 191

(56:13)

Auweia, da werden sich WIZARD einige Schwierigkeiten mit ihren Old-School-Fans einhandeln: Der Neuling "Odin" tönt für WIZARD-Verhältnisse erstaunlich mainstreamig und poliert. Da Traditionalisten bekanntlich nicht gerade die Toleranz in Person sind, ist es abzusehen, dass sich nicht wenige die "guten alten" Hexenmeisterzeiten zurück wünschen werden.

Der nordische Gottvater hat aber auf alle Fälle das Potenzial, WIZARD neue Fans zu bescheren, denn das Songmaterial ist gewohnt stark: Der Opener ´The Prophecy´ orakelt mit stahlharter Faust, der ´Dark God´ regiert mit fetten Klampfen, und ´Betrayer´ sollte sich schnell zu einer Wiz-Hymne entwickeln.

Für leichte Verwirrung sorgen allerdings jene immer wieder aufblitzenden Momente, in denen man meinen könnte, die Band hätte sich in Wizowar umbenannt (besonders auffällig bei ´Dead Hope´ und ´The Powergod´). Abwarten, wie die Rechnung für die Combo aus Bocholt aufgehen wird.

Autor:
Stefan Glas
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