Review

Reviews 8.0

WIZARD

Magic Circle

Ausgabe: RH 219

(59:15)

Nachdem WIZARD (die nicht, wie fälschlicherweise immer wieder behauptet, aus dem Ruhrpott kommen) auf ihrem letzten Album „Odin“ nicht ganz den Geschmack ihrer langjährigen und treuen Fangemeinde getroffen haben, steht nun die Kurskorrektur „back to the roots“ an. Dementsprechend geht das Quartett die Sache wieder rauer, ungeschliffener, düsterer, härter, aber gewohnt hymnisch an. Songtitel wie ´Metal´, ´Uruk-Hai´, ´Circle Of Steel´ und ´Warriors Of The Night´ sprechen da für sich und zeigen, dass neben dem Outfit die klischeetriefenden Texte untrennbar mit der Band verbunden sind. Zwar werden die Jungs (Gitarrist Michael Maaß muss für drei Jahre eine berufliche Auszeit nehmen) weiterhin mit dem Label „Deutschlands Antwort auf Manowar“ leben müssen; im Gegensatz zu den Großkassierern aus den Staaten sind WIZARD aber nicht zur Karikatur verkommen und halten die Fahne des True Metal gegen alle Trends und Anfeindungen stolz hoch. Letztlich beweisen die Traditionalisten aus Bocholt, dass sie neben Paragon und Majesty zur Speerspitze der klassischen teutonischen True-Power-Metal-Bewegung zählen.

Autor:
Wolfram Küper
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