Review

Reviews 8.0
Doom Metal

WITCHSKULL

Black House

Label: Rise Above/Soulfood
Dauer: 38:30
Erscheinungsdatum: 24.04.2020
Ausgabe: RH 397

Nein, hier zirzt keine Frau. Wer den Bandnamen liest, mag dahinter eines jener „female-fronted“ Retro-Outfits vermuten, die mit Räucherstäbchen, Aleister-Crowley-DIY-Satanismus und Blumen-des-Bösen-Hippie-Rock durch die Lande tingeln. Tatsächlich aber haben wir es mit drei kernigen Sabbathianern australischer Herkunft zu tun, die mit der neuweltlichen Frische Down Unders und dem muskulös-melodiösen Ausnahmeorgan von Sänger und Gitarrist Marcus De Paquale eingängigen Dampflok-Doom at its best abliefern. Vom schulbuchartigen Schwerlaststoff wie dem In-your-fukkin´-face-Opener ´Black Cathedrals´ über mitreißende Earworm-Melodiker wie ´This Silent Place´ bis hin zum ätherisch dramatischen Magengrubenschlag ´Nero Order´ findet sich auf dem dritten Album des Trios eine enorme Bandbreite und damit ein guter Grund, um zu urteilen: This (underground) hype is real.

Autor:
Thorsten Dörting
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