Review

Reviews 8.0

WITCHFYNDE

The Witching Hour

Ausgabe: RH 178

Hrmpf. Nachdem ?Cloak And Dagger?- und ?Lords Of Sin?-Sänger Luther Beltz bereits im letzten Jahr unter dem Namen Wytchfynde (!) nach ewiger Funkstille ein durch die Bank gelungenes Comeback gewagt hat, legen die Gründungsmitglieder Montalo (g.) und Gra Scoresby (dr.) zusammen mit ?Stagefright?/?Cloak...?-Basser Pete Surgey und Neu-Sänger Harry (der keinen Nachnamen zu haben scheint und stellenweise ein wenig an Phil Lynott erinnert) nun nach.

Allerdings ist ?The Witching Hour? mitnichten ein ?richtiges? neues Album, denn sechs der neun enthaltenen Tracks sind Neueinspielungen von alten WITCHFYNDE-Klassikern, was man aber nirgendwo vermerkt hat und was insofern wohl auch nur NWOBHM-Insidern auf den ersten Blick auffallen dürfte. Da soll noch einer durchblicken.

Wie dem auch sei: Die drei neuen Tracks ´The Other Side´, ´You´ll Never See It Coming´ und vor allem das mystische ´In Your Dreams´ wissen durchaus zu gefallen und transportieren den Spirit der Ur-Formation ganz gut ins Jahr 2002. Die Neuinterpretationen machen aufgrund des durchaus gelungenen Sounds ebenfalls Sinn, und vor allem die ?Give ´Em Hell?-Smasher ´Give ´Em Hell´ und natürlich der Über-Hit ´Leaving Nadir´ (was für ein Riff!) sind nach wie vor großartig.

Letzten Endes bleibt ein durchaus überzeugendes Album für jede True True Metal-Sammlung (ähem...) und ein etwas fader Nachgeschmack aufgrund der lediglich drei neuen Songs. Time will tell...

Autor:
Boris Kaiser
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.