Review

Reviews 6.5

WITCHFYNDE

Cloak And Dagger

Ausgabe: RH 1

Nach zwei Jahren Pause und einer personellen Umbesetzung (für Sänger Steve Bridges nun Luther Beltz) die dritte Scheibe von WITCHFYNDE. Wie auch auf den ersten Platten bietet sich hier dasselbe (Klang-)Bild: eine Mischung aus kommerzieller Rockmusik und Black Metal. Letzteres hört man ganz besonders aus Montalos quälendem Gitarrensound heraus, der an Black Sabbath oder Mercyful Fate erinnert. Nur ist das Ganze durch die Rhythmusgruppe und durch die flexible Stimme des Sängers, der sich von seinem Vorgänger nur schwer unterscheidet, sehr abgerundet - diesmal leider zu sehr. Die besten Songs auf "Cloak And Dagger" sind 'The Devil's Playground', 'Cristal Gazing', 'Start Counting' sowie die hoch in den Charts stehende Single 'I'd Rather Go Wild'. Der Rest der Platte ist zwar auch nicht schlecht, aber irgendwie hört sich alles gleich an, so daß mehr als eine 6,5 nicht drin ist. Ich auf jeden Fall rate WITCHFYNDE, schleunigst einen Stilwechsel vorzunehmen, sonst landen sie dort, wo unlängst Tygers Of Pan Tang und demnächst wohl auch Diamond Head standen und stehen: in den Disco-Charts.

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