Review

Reviews 7.5

WHITE WIZZARD

Flying Tigers

Ausgabe: RH 294

Earache/Soulfood (59:15)

Zwischen 2.745 neuen Thrash-Metal-Bands und gerne ernsten, grimmigen Banger-Banden aus bevorzugt Schweden (Portrait, In Solitude, Ram) fristen vor allem nordamerikanische Laisser-faire-Metaller wie Cauldron oder eben WHITE WIZZARD zumindest in Deutschland eher ein Nischendasein. Fair ist das nicht, denn auch dieser Los-Angeles-Vierer hier hat was auf dem Kasten. Was bei „Flying Tigers“, dem zweiten Album der Band, eher hardrockig und Kalifornien-typisch mit ´Fight To The Death´ und ´West L.A. Nights´ beginnt, steigert sich zu einer abwechslungsreichen, heterogenen, angenehm unkalkulierten Talentprobe, die hymnischen Power Metal (´Starchild´, ´Fall Of Atlantis´) genauso offeriert wie doomig (!) Angehauchtes (´Demons And Diamonds´), das in den langsamsten Momenten tatsächlich an Solitude Aeturnus erinnert. Leider kommt das Songwriting über die (viel zu lange) Dauer von einer knappen Stunde nicht immer exakt auf den Punkt (´Flying Tigers´, ´Night Stalker´, ´Blood On The Pyramids´); wer ein paar Mal skippt, geht allerdings durchaus befriedigt ins Bett.

Autor:
Boris Kaiser

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.