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WARLORD

And The Cannons Of Destruction Have Begun...

Wenn Hammerfall in den letzten Jahren etwas Gutes hatten, dann, dass sie als große Fans dabei behilflich waren, WARLORD wieder zurück in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu befördern. Mittlerweile gibt es sogar Gerüchte, dass die Epic Metal-Götter wieder existieren - und zwar mit Joacim Cans (!) als Sänger.

Doch zurück zu den Anfängen: Nach der Sechs-Track-EP „Deliver Us“ von 1983 (vier Songs stehen auch auf „And The Cannons...“) veröffentlichten Destroyer (alias Bill Tsamis, später Lordian Guard), Thunder Child (alias Mark Zonder, mittlerweile Fates Warning), Sentinel (alias Diane Kornarens, später Sahara) & Co. bereits ein Jahr später ihr LP-Debüt, das als „Soundtrack“ zum gleichnamigen bandeigenen Video gedacht war. Das Zelluloid-Machwerk ist mittlerweile fast unmöglich aufzutreiben, die LP gibt´s zumindest noch als CD-Re-Release, während die Original-Vinyls vor allem aufgrund der großen Nachfrage heutzutage stattliche Preise erzielen. Das ist aber auch kein Wunder, denn Tracks wie ´Lost And Lonely Days´, ´Black Mass´, ´Aliens´, ´Child Of The Damned´ oder ´Deliver Us From Evil´ sind nach wie vor der beste Epic Metal, den man sich vorstellen kann, und rulen mit überragenden Melodien und einer einzigartigen, düsteren und kauzigen Atmosphäre, die von KEINER Band jemals reproduziert werden konnte. Technisch ist das Ding ebenfalls mächtig erhaben, und vor allem ein wunderschöner, melancholischer Song wie ´Lost And Lonely Days´ sorgt auch 17 Jahre später noch für eine zentimeterdicke Gänsehaut.

WARLORD waren zwar immer der Prototyp einer Kultband, dürften aufgrund ihrer unübertroffenen Hooklines aber auch für Otto Normalmetaller goutierbar sein. Denn ein ordentliches Stück Filet verschmäht doch wohl keiner, oder?

Autor:
Boris Kaiser
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