Review

Reviews 7.0

VULTURE

The Guillotine

Ausgabe: RH 364

High Roller/Soulfood (38:30)
Im Ruhr-Milieu drescht es sich gut, und VULTURE waren dem Gros nicht nur der hiesigen Thrash-Szene schon mit ihrer EP „Victim To The Blade“ ein Stück weit voraus, weil eher Razor und Agent Steel als Sodom und Kreator. Das Quartett erweist sich auch auf Langstreckendistanz als spielgeile Truppe, die genregemäße Stumpfheit auf ansprechende Weise gegen gehobenes Instrumental-Handwerk abwägt. Mit Sänger L. Steeler hat die Band zudem einen Frontmann, der stimmlich eigene Duftmarken hinterlässt und vor allem - großes Plus im prügelnden Einerlei - klar verständlich ist, was ihr einen gewissen Wiedererkennungswert verleiht, obwohl auf „The Guillotine“ im Grunde kein Fußbreit von erwartbaren Konventionen abgewichen wird. So stellt die Scheibe keine Neudefinition der Materie dar, unterhält jedoch durchweg und ist nicht schon nach dem ersten Durchlauf wieder vergessen.

Autor:
Andreas Schiffmann
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