Review

Reviews 9.5

VOLBEAT

Guitar Gangsters & Cadillac Blood

Ausgabe: RH 256

In unserer Titelstory aus dem letzten Heft haben VOLBEAT offen zugegeben, dass sie anfangs Probleme mit dem gestiegenen Erfolgsdruck hatten. Ganz offensichtlich konnten sie ihn aber letztlich doch in positive Energie umwandeln, denn auch an „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“ gibt es wenig bis gar nichts auszusetzen. Die Produktion tönt warm und druckvoll, die Hitdichte ist immer noch enorm, Michael Poulsens Vocals sind besser denn je, seine Gesangslinien auch, die Mischung aus Metal, Punkrock, Rock´n´Roll und ohrwurmartigen Melodien stimmt ebenfalls. Man kann auch keineswegs behaupten, dass dieses Album in irgendeiner Art und Weise gleichförmig klingen würde. Da gibt es wunderschöne Ohrenschmeichler wie ´Mary Ann´s Place´, ´Light A Way´ oder ´Maybellene I Hofteholder´, die (nicht nur) Frauenherzen zum Schmelzen bringen werden, als Gegensatz dazu ruppige Schmutzrocker der Marke ´We´ oder ´Back To Prom´. Es gibt großartige Coverversionen wie ´I´m So Lonesome I Could Cry´ und ´Making Believe´ (letztere nur bei der Erstauflage), einen kleinen Reggae-Ausflug (´Still Counting´) und sogar eine Portion Speed Metal (´Wild Rover Of Hell´). Also alles, was das Herz begehrt. Wäre da nicht der kleine, etwas öde Ausrutscher ´Find That Soul´, VOLBEAT hätten zum dritten Mal hintereinander die volle Punktzahl kassiert. Aber 9,5 Zähler sind doch auch schon mal was, oder?

Autor:
Frank Albrecht

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