Review

Reviews 7.5

VOICE

Soulhunter

Ausgabe: RH 198

(44:49)

Die deutschen Bombast-Metaller VOICE veröffentlichen mit „Soulhunter“ bereits ihr viertes Album und sollten damit endlich die nötige und auch verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Erstmals gemastert von Stratovarius-Mischer Mikko Karmila, überzeugen die neun Tracks durch einen Hammersound und gehen auch stilistisch in die Richtung der finnischen Vorreiter. Bombastischer als der starke Vorgänger „Golden Signs“, absolut druckvoll produziert und perfekt komponiert, erhält die Scheibe der Deutschen aber vor allem durch den angenehm tiefen Gesang (der entfernt an Rage-Frontmann Peavy erinnert) von Shouter Oliver Glas sehr viel Eigenständigkeit. Aus einfachen, aber wirkungsvollen Riffs wurde - wie beim Banger ´Fairground Of Illusion´, dem abwechslungsreichen ´Devilish Temptation´ oder dem Midtempo-Rocker ´Place Of Deliverance´ - eine perfekte Grundlage für die progressiven Einschübe aus vertrackten Keyboard-Parts, schnellen Gitarren-Soli und überraschenden Breaks geschmiedet. Ex-Accept-Trommler Stefan Schwarzmann stand der Band für „Soulhunter“ zwar nicht mehr zur Verfügung, aber Neuzugang Jens Kuge macht einen ausgezeichneten Job und unterlegt die oft im Speedtempo gehaltenen Stücke mit sattem Drumsound. Freunde von melodischem Bombast-Metal dürfen hier zugreifen.

Autor:
Jenny Rönnebeck
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