Review

Reviews 5.0

VITJA

Echoes

Ausgabe: RH 321

Refield/Alive (36:12)

Metalcore/Djent-Hybriden gibt es wie Sand am Meer, daher ist die Formation aus Köln/Münster hier nicht unbedingt Trendsetter. Das Debüt spart kein Genreklischee aus, klingt fett, transparent, machtvoll und leider auch ziemlich langweilig. Spätestens nach dem dritten Song hat man die Masche erkannt, nach der VITJA ihre Stücke zerhackstücken. Unvermeidliche Breakdowns, Wirrsoli, Abrupt-Blast-Breaks und der ganze Kram. Der Gesang setzt leider keinerlei Akzente, sondern bedient ebenfalls nur die gängigen Brüllerwartungen. Kälte und Unnahbarkeit sind zwar stilistisch gewollt, aber „Echoes“ kommt zu keiner Zeit ans Emotionszentrum heran, sondern tönt wie ein Preisboxer mit markigen Sprüchen auf der Pressekonferenz herum.

Autor:
Volkmar Weber

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