Review

Reviews 8.5

VIRGIN STEELE

Age Of Consent

Ausgabe: RH 30

In absolut letzter Minute erreichte uns das langerwartete VIRGIN STEELE-Werk, ein Mitwirken in den Redaktionscharts war also unmöglich, und eine Plattenkritik in der Februar/März-Ausgabe für eine Platte, die zu diesem Zeitpunkt schon wochenlang in den Läden stand, ist auch ein bißchen spät. Man muß sich also mit einer normalen Kritik begnügen, was für euch allerdings kein Grund sein sollte, "Age Of Consent" in irgendeiner Weise zu ignorieren. Der Vorgänger "Noble Savage" enthielt mit der Titelnummer und 'The Angel Of Light' DIE Übertracks schlechthin, ähnliches von der neuen LP zu erwarten, wäre vielleicht etwas zuviel des Guten. Trotzdem ragen mit den beiden typischen VIRGIN STEELE-Songs 'On The Wings Of The Night' und 'The Burning Of Rome' sowie der schönen Ballade 'Cry Forever' drei Tracks klar heraus. Doch die Mannen um David DeFeis haben bekanntlich auch eine andere Seite, einfache Hardrocksongs waren Bestandteil jedes V.S.-Albums. 'Seventeen', 'Tragedy' und 'Lion In Winter' sind wirklich gut und wohl auch besser als vergleichbare Tracks auf "Noble Savage", 'We Are Eternal' ist dagegen ein Totalausfall, und 'Chains Of Fire' hat mich auch nicht umgehauen. Alles in allem eine gute LP, der aber irgendwo die Monumentalstücke fehlen, die VIRGIN STEELE zu einer außergewöhnlichen Band gemacht haben. Knapp 8,5.

Autor:
Holger Stratmann

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