Review

Reviews 7.0
Death Metal

VINCENT CROWLEY

Beyond Acheron

Label: Odium
Dauer: 36:55
Erscheinungsdatum: 18.06.2021
Ausgabe: RH 408

Obwohl VINCENT CROWLEY von Weiterentwicklung im Verhältnis zu seiner Hauptband spricht, bietet „Beyond Acheron“ in erster Linie – genau – Acheron-artigen Death Metal, doch nachdem man auf die Info hin die Augen verdreht hat, die Songtexte stünden im Zeichen von Edgar Allan Poe (wenigstens ist´s nicht wieder Lovecraft) erweist sich das Solodebüt des amerikanischen Möchtegern-Szenestars als recht spritzige Angelegenheit. Die von zwei weiteren Musikern komplettierte Band setzt auf Abwechslung, wodurch fast doomige Glanzlichter wie ´La Muerte´ und außerordentlich melodische Nummern wie ´Masquerade Du Macabre´ entstanden sind, in denen der Frontmann seine Stimme entsprechend variabel einsetzt. Eine richtige Übernummer findet sich zwar nicht, aber das Ganze ist besser als erwartet, wenn man bedenkt, dass niemand außer der „kvlt“-Fraktion je viel auf den Glatzkopf gegeben hat.

Autor:
Andreas Schiffmann
AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos