Review

Reviews 7.5

VICTORY

Don´t Talk Science

Ausgabe: RH 289

Golden Core/ZYX (50:25)

Nicht nur die Scorpions nehmen ihren Hut, auch VICTORY verabschieden sich nun mit einem Album von ihren treuen Fans, die so manchen Besetzungswechsel aushalten mussten. Zuletzt nahm Jioti Parcharidis, ehemals Sänger von Human Fortress, das Mikro in die Hand und sang das relativ unnötige Neuaufnahmen-Album „Fuel To The Fire“ ein, bevor er jetzt auf seinem ersten richtigen und auch letzten VICTORY-Album elf neue Songs sowie zwei Coverstücke (´Waiting For The Wind´ von Spooky Tooth und ´I´m So Excited´ der Pointer Sisters) veredeln darf. Die Gitarrenfraktion Herman Frank und Tommy Newton hat ganze Arbeit geleistet und wieder ein Händchen für äußerst eingängigen Hardrock mit viel Groove bewiesen. Und auch Parcharidis macht einen richtig guten Job, aber natürlich wird so mancher dennoch Charly Huhn oder vielleicht Fernando Garcia vermissen und hätte gerade als Abschiedsplatte ein Album mit Originalsänger bevorzugt. Abgesehen davon liefert „Don´t Talk Science“ garantiert keinen Grund zum Jammern: Tracks wie das Accept-lastige ´Restless´, ´Rock Star´, ´Burn Down The City´ oder ´Victim Of Lies´ sind VICTORY pur.

Autor:
Jenny Rönnebeck
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