Review

Reviews 8.0

VICIOUS RUMORS

Warball

Ausgabe: RH 234

(43:03)

Geht doch! Nachdem die letzte VICIOUS-RUMORS-Scheibe “Sadistic Symphony" (2001) nicht nur in puncto Sound ein Schuss in den Ofen war, meldet sich die US-Power-Metal-Kultcombo um Mastermind Geoff Thorpe (g.) knapp sechs Jahre später mit Studioalbum Numero neun eindrucksvoll zurück. Vor allen Dingen wurden die zehn Songs diesmal fett in Szene gesetzt, und dass Helstar-Sirene James Rivera der beste VR-Sänger seit Carl Albert (R.I.P.) ist, kann niemand ernsthaft bestreiten. Darüber hinaus hat Geoff auf “Warball" aber noch einige weitere exzellente Musiker um sich geschart wie z.B. die beiden Gründungsmitglieder Larry Howe (dr./v.) und Dave Starr (b.) sowie Gitarrist Thaen Rasmussen (ex-Anvil-Chorus). Zudem liefert Leadklampfer Brad Gillis (Ozzy Osbourne, Nightranger) bei fünf Songs Proben seines Könnens ab. Aber auch kompositorisch bewegt sich der Fünfer bis auf die durchschnittliche Ballade ’Windows Of Memory' permanent im grünen Bereich. Bei den Highlights der Scheibe wie der rasanten Ouvertüre ’Sonic Rebellion', der Midtempo-Hymne ’Dying Every Day' oder den flotten ’Crossthreaded' und ’Wheels Of Madness' werden sogar Erinnerungen an die Klassiker “Digital Dictator" ('88) und “Vicious Rumors" ('90) wach.

Kurzum: Mit “Warball" erleben VICIOUS RUMORS gerade ihren zweiten Frühling, für den sich auch Fans von Priest bis Savatage (“Power Of The Night"-Phase) begeistern könnten.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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