Review

Reviews 6.0

VICIOUS RUMORS

Cyberchrist

Ausgabe: RH 132

Was für eine Enttäuschung! Erst lassen VICIOUS RUMORS ihre Fans über Gebühr schmoren - der letzte Longplayer "Something Burning" liegt immerhin schon über zwei Jahre zurück -, und dann liefern sie ein mittelprächtiges "Hallo, uns gibt's auch noch"-Album ab, das eher an drucklose Pantera mit leichten Space Metal-Anleihen à la Psychotic Waltz als an VR-Heldentaten der Marke "Digital Dictator" erinnert. Als Mastermind Geoff Thorpe "Cyberchrist" vor einer halben Ewigkeit in Angriff nahm, mögen derartige Sounds wenigstens noch halbwegs im Trend gelegen haben, heute interessiert sich allerdings kein Schwein mehr für leidlich von Ohrwürmern befreites Brutalo-Geriffe mit gutem, auf Dauer aber etwas eintönigen Gesang, das zu wenig knallt, um zu Machine Head und Konsorten aufschließen zu können, andererseits aber auch zu unmelodiös durch die Tundra hoppelt, als daß Power Metal-Hasen in Freudentränen ausbrechen könnten. Klassischer Fall von "Sich zwischen alle Stühle gesetzt". Schade!

Autor:
Michael Rensen
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