Review

Reviews 7.0

VENI DOMINE

Light

Ausgabe: RH 325

Massacre/Soulfood (67:23)
Die Schweden VENI DOMINE bildeten für mich schon immer die Schnittmenge von Candlemass und Queensryche. Sie haben einen Hang zu gemäßigtem Tempo, gleichzeitig aber auch ein Faible für komplexe Strukturen and anspruchsvolle Spieltechnik. Und dass Sänger Fredrik Sjöholm eine gewisse stimmliche Nähe zu Geoff Tate hat, lässt sich ebenfalls nicht leugnen. Im Prinzip behalten VENI DOMINE diese Mischung auch auf „Light“ bei, wobei die Waage diesmal etwas mehr in Richtung Progressive tendiert. Die Schweden musizieren zwar weiterhin im eher gemächlichen Tempo, es fehlt aber diese gewisse Portion Drama, die einfach zu einer Doom-Scheibe dazugehört. Stattdessen präsentiert sich die Band verspielter, verliert dabei indes auch mal den roten Faden, wie etwa bei den etwas zu lang geratenen ´The Hour Of Darkness´ und ´Waiting´. Auch die hier und da auftauchenden Einflüsse aus dem Vintage-Rock-Sektor sind sicher nicht jedermanns Sache. Aber natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau. VENI DOMINE wissen mit ihrer originellen Mischung weiterhin zu überzeugen, und gerade das überragende ´Hope´ ist fast alleine den Kaufpreis wert. Aber irgendwie waren VENI DOMINE insgesamt schon mal spannender.

Autor:
Frank Albrecht
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