Review

Reviews 9.0

VANHELGD

Temple Of Phobos

Ausgabe: RH 350

Pulverised/Soulfood (44:57)
Anastasis von Dead Congregation lobte bereits das vorangegangene Album der Schweden über den grünen Klee. VANHELGD würde man übersehen, dabei schrieben sie im Gegensatz zu vielen Okkult-Death-Kapellen großartige Songs, so der Frontmann der Hellenen. Doch wen der Underground hypt, lässt sich schwerlich beeinflussen, weswegen VANHELGD das tun, was sie am besten können: Sie spielen atmosphärisch dichten, stellenweise hymnischen und leidenschaftlichen Death Metal. Sie scheuen sich nicht vor Melodien, weswegen man schnell einen Zugang zur Musik findet. Doch schnell stößt man auf ein massives, schwarzmetallisches Fundament. Das ist es wohl, was Anastasis an VANHELGD schätzt: gut ins Ohr gehende Songs, die sich ihre Düsternis nicht durch eine sumpfige Produktion und chaotisches Geschrammel erkaufen müssen. Genial: die dezent eingesetzten Synth-Hörner mit Achtziger-Charme. Meistens wird damit nur der Sound angedickt, aber wenn sie wie in ´Den Klentrogenes Klagan´ in den Vordergrund treten, wird es richtig groß. Highlight!

Autor:
Sebastian Schilling

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