Review

Reviews 9.0

VAN HALEN

Balance

Ausgabe: RH 93

Studioalbum Nummer zehn, das vierte mit Sammy Hagar am Mikro, bietet nichts weltbewegend Neues, wenn man davon absieht, daß Drummer Alex Van Halen mit der kurzen Percussioneinlage. 'Doin' Time' zur Abwechslung mal den Alleinunterhalter spielt. Was der Hörer hier bekommt, ist gewohnte VH-Qualitätsarbeit, eine Goodtime-Scheibe, die sich stärker an der straighten Marschroute ihres Vorgängers "F.U.C.K." orientiert als etwa am experimentelleren "OU812"-Werk. Das fängt schon mit dem mächtig groovenden Opener 'Seventh Seal' an - 'Poundcake' revisited - und setzt sich fort bis zur abschließenden Sentimentalität 'Feelin''. Dazwischen Bewährtes: 'Not Enough', eingeleitet von der Soundspielerei 'Strung Out', ist der große Tränentreiber, 'Can't Stop Loving You' Radiokost alter Schule, 'Aftershock' wie auch 'Amsterdam' glorreicher Stadionrock, 'Big Fat Money' der flotte Reißer, 'Baluchitherium' das superbe Instrumental, 'Take Me Back' die am meisten an Sammys Soloarbeiten erinnernde Nummer und im übrigen der Song, den mir Meister Hagar im Interview an anderer Stelle dieser Ausgabe als 'Deja Vu' verkauft hat. Mithin: VAN HALEN genauso, wie unsereiner sich das wünscht.

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