Review

Reviews 8.0
Black Metal Heavy Metal

VAMPIRE

Rex

Label: Century Media/Sony
Dauer: 39:47
Erscheinungsdatum: 19.06.20
Ausgabe: RH 398

Die Schweden VAMPIRE lassen sich nicht so einfach in eine Schublade stecken. Man ist geneigt, das Quintett ob der oft klirrenden Gitarrenriffs und der Black-Metal-mäßigen Vocals mit Dissection oder Watain zu vergleichen, aber damit würde man VAMPIRE nicht gerecht werden. Natürlich finden sich Spuren beider Bands im Sound wieder, aber VAMPIRE schaffen es immer wieder, zu überraschen. Die beiden Gitarristen sind wahre Meister der Verwandlung und lassen ein prachtvolles Feuerwerk an Riffs, Harmonien und Soli vom Stapel. Dabei orientiert man sich auch am traditionellen Metal der Frühzeit, lässt Einflüsse von Mercyful Fate genauso einfließen wie von Metallica oder Iron Maiden. Der Doppel-Eröffnungsschlag ´Rex´ und ´Inspiritus´ ist ganz großes Metal-Kino, hier schwingen sich VAMPIRE in epische Höhen hinauf. Aber auch der Rest des angenehm entschlackt produzierten Albums ist stark, egal ob man das stampfende, sich elegant dahinschlängelnde ´Anima´ oder den fulminanten, abermals episch anmutenden Rausschmeißer ´Melek-Taus´ anklickt. VAMPIRE sind eine Band, die es tatsächlich geschafft hat, sich eine eigene musikalische Identität zu erarbeiten, und dabei irgendwo zwischen Black Metal und traditionellem Metal einzuordnen ist.

Autor:
Patrick Schmidt
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