Review

Reviews 8.5

VADER

Welcome To The Morbid Reich

Ausgabe: RH 292

Nuclear Blast/Warner (37:45)

Wow, welch ein Comeback! Die letzten beiden VADER-Alben „Impressions In Blood“ (2006) und „Necropolis“ (2009) waren alles andere als schwach - aber mit „Welcome To The Morbid Reich“ gelingt es Bandkopf Peter (und seiner komplett neuen Mannschaft) tatsächlich, an die alten Glanztaten anzuknüpfen. Der charakteristische Gesang und die auf klassischem Heavy Metal basierenden Riffs treffen schon beim ersten Durchlauf ins Schwarze - und dieser Eindruck bestätigt sich mit jedem weiteren Mal. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass Peter nun ohne jeden Kompromiss arbeiten und seine Linie verfolgen kann (bei Running Wild lief es ja einige Jahre lang ähnlich - und auch ähnlich gut); man kann ihm auf jeden Fall attestieren, echte, starke Songs abgeliefert zu haben. Der Slayer-Einfluss klingt nicht mehr so stark durch wie früher; hier und da geht es jetzt eigenständiger und (ich benutze das Wort mit Vorsicht) „progressiver“ zu. Spielerisch ist das hier alles erste Sahne - und dazu knallhart.

Der leicht sterile Drumsound wird der Fenriz-Fraktion nicht gefallen; mich stört er hier aber kaum. Das Teil ballert von vorne bis hinten!

Autor:
Götz Kühnemund

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