Review

Reviews 9.5

VADER

Tibi Et Igni

Ausgabe: RH 325

Nuclear Blast/Warner (42:12)
Wer geglaubt hat, VADER hätten in ihrer langen Karriere musikalisch schon alles gesagt und ihre Platten würden eh immer gleich klingen, der kriegt mit „Tibi Et Igni“ mal eben den akustischen Mittelfinger entgegengestreckt. Denn dieses Ding reiht sich ganz locker in der obersten Etage der VADER-Diskografie ein. Die ersten drei Nummern sind absolut typisch für diese Band. Pfeilschnelles, aber dennoch eingängiges Gebretter auf höchstem Niveau, wobei der Classic-Metal-Mittelpart von ´Armada Of Fire´ schon eine ganz besondere Klasse hat. Mit ´Triumph Of Death´ kommt dann der erste Über-Song, ausgestattet mit dem bislang besten Riff des Jahres, das dein Ohr nie wieder verlassen wird. ´Hexenkessel´ ist ein weiterer Edelstein, ein wuchtiger Tritt in deine Magengrube, mit klassischem Metal-Riffing und explosionsartigen Blastspeed-Ausbrüchen. Ebenfalls in der Königsklasse: das ultrafiese ´Abandon All Hope´, der Death/Thrash-Hammer ´The Eye Of The Abyss´ mit seinen fantastischen Soli (Slayer träumen davon, mal wieder einen solchen Song schreiben zu können), ´Light Reaper´ (vereint alle Stärken dieser Band in einem Track) und das brutal-schleppende ´The End´. Ausfälle? Gibt´s nicht. Ich verneige mich in tiefer Bewunderung.

Autor:
Frank Albrecht

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