Review

Reviews 9.0

UNDERTOW

In Deepest Silence

Ausgabe: RH 320

Supreme Chaos/Soulfood (58:04)

Vor der Combo aus Ellwangen kann man einfach nicht oft genug den Hut ziehen. Nach etlichen Jahren bzw. Alben im Schatten der Doom-Metal-Legende Crowbar konnte sich die inzwischen auf Quartettgröße angewachsene Kapelle - mit Markus „Brandy“ Brand stieß Ende 2012 ein zweiter Gitarrero dazu - in der letzten Zeit immer mehr vom Sound der New-Orleans-Schwergewichte lösen und zählt spätestens seit ihrem formidablen letzten Langeisen „Don´t Pray To The Ashes“ - 2010 übrigens „Album des Monats“ im Rock Hard - zu den besten und originellsten Hartwurst-Acts landauf, landab. Mit ihrem siebten Album gelingt es Sänger/Gitarrist Joachim „Joschi“ Baschin & Co. sogar, noch einen draufzusatteln, ohne zu sehr an den Stellschrauben zu drehen. Von latent Crowbar-artigen SloMo-Nummern wie dem genialen ´BoxShapedHeart´, ´The Strain´ und dem Titeltrack über die schnellen, beinahe thrashigen ´These Boots Are Made For Stalking´, ´Everember´ (inklusive einiger Blastbeat-Passagen) und ´Now And Forever´ bis hin zu einem Groove-Monster wie ´Slatesoul´ decken UNDERTOW wieder die gesamte Palette ab. Etwas aus den Rahmen fallen nur die Akustikballade ´Inside One´ und Akustikversionen der beiden (G)oldies ´34ce´ und ´Smoke Garden´, die allerdings nur auf dem limitierten Digipak der Scheibe zu hören sind. Glückwunsch zu einem der besten Alben des Jahres 2013!

Autor:
Buffo Schnädelbach

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