Review

Reviews 8.0

U.D.O.

Thunderball

Ausgabe: RH 203

(45:52)

Kurskorrektur bei U.D.O.: Nachdem das letzte Studioalbum "Man and

Machine" nicht nur befremdlich kalt und maschinell wirkte, sondern zudem auch die von U.D.O./Accept gewohnte atmosphärische Anmut fast gänzlich vermissen ließ, geben sich die Herren Dirkschneider, Kaufmann & Co auf ihrem Nachfolgealbum wieder erfreulich klassisch.

Im Falle von "Thunderball" bedeutet das eine noch viel stärkere

Accept-Schlagseite als auf den vorangegangenen U.D.O.-Veröffentlichungen, und das liegt neben der weniger brachialen

klangtechnischen Umsetzung des Albums vor allem am dicht an alte

Heldentaten angelehnten Songwriting. "Breaker", "Balls To The Wall" und "Russian Roulette" sind unüberhörbar die großen Brüder dieser neuen Scheibe; und auch wenn man es tunlichst vermeiden sollte, überhaupt ein neues Album mit diesen großen Klassikern zu vergleichen, ist der neunte U.D.O.-Streich qualitativ tatsächlich nicht allzu weit von den beiden letztgenannten Alteisen entfernt. Mit ´Trainride In Russia´ (mit russischem Text und Folkloresounds) befindet sich lediglich ein experimenteller Ausflug auf dem Album, ansonsten wird "Thunderball" dominiert von supertightem Schlagzeugspiel, pumpendem Bass, kraftvollen Riffs und sorgfältig in die Stücke eingebauten Soli. Und natürlich meterdicken Hymnen in allerbester Dirkschneider-Manier. Fett - auch ohne scharfkantige Gitarrenbreitseiten à la "Timebomb".

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