Review

Reviews 8.5
Hardcore Speed Metal

TRIVIUM

What The Dead Men Say

Label: Roadrunner/Warner
Dauer: 46:50
Ausgabe: RH 396

Wenn Matt Heafy im Interview dieser Ausgabe erklärt, dass die früheren TRIVIUM-Alben immer eine Schiene pro Werk gefahren seien und so jeder im Publikum etwas für seine persönliche Lieblingsrichtung bekommen habe, dann trifft er damit den Nagel auf den Kopf. Vom wütenden Metalcore der Anfangstage über das Spiel mit Hardcore-, Thrash-, Metal- und Death-Metal-Einflüssen - das Quartett aus Florida hat seine Fans stets gefordert, aber gleichzeitig auch an der eigenen stilistischen Entwicklung teilnehmen lassen. „What The Dead Men Say“ bündelt nun sämtliche Stärken der Band, der es nahezu perfekt gelingt, die nötige Balance zwischen Härte und Melodie, Kompromisslosigkeit und Zerbrechlichkeit zu finden. Schon das Eröffnungstriple, bestehend aus dem instrumentalen Opener ´IX´, dem Titelstück und der ersten Singleauskopplung ´Catastrophist´, gehört zum Besten, was TRIVIUM bisher veröffentlicht haben, und beweist, dass die Band tatsächlich angekommen ist und sich ihre eigene stilistische Nische, ihren ganz eigenen Sound erspielt hat. Und dass sich das nach Jahren der musikalischen Sinnsuche und des Experimentierens keinesfalls konstruiert, sondern durch und durch organisch anhört, ist vermutlich das größte Lob, das man Matt Heafy & Co. mit auf den Weg geben kann.

Autor:
Thomas Kupfer
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