Review

Reviews 8.0

TRIVIUM

Vengeance Falls

Ausgabe: RH 318

Roadrunner/Warner (47:52)

Kollege Patzig hat es in seinem Wacken-Review treffend auf den Punkt gebracht: TRIVIUM haben sich im Laufe ihrer Karriere mehrfach neu definiert, vom Metalcore-Newcomer zur Old-School-Metal-Band und nun zur reinrasigen Metal-Combo amerikanischer Prägung (um den Terminus „Modern Metal“ zu vermeiden). Nach dem gutklassigen, aber auch etwas überambitioniert wirkenden Chartbreaker „In Waves“ sind die Florida-Boys erneut in Klausur gegangen und konzentrieren sich mit „Vengeance Falls“ wieder mehr auf ihre eigentlichen Stärken: die exzellente Gitarrenarbeit des Duos Heafy/Beaulieu und die Fähigkeit, harte Riffs mit eingängigen Refrains zu veredeln, die live jeden Club zum Kochen bringen. Einige Tracks des Albums machen denn auch den Eindruck, als ob man sie bewusst für Live-Konzerte geschrieben hätte, und enthalten Mitsing-Parts, die schnell ins Ohr gehen und sich schon beim ersten Durchlauf im Gehörgang festsetzen. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass Matt Heafy auf diesem Album seine bisher beste Gesangsleistung abliefert - und dass TRIVIUM-Fans bei „Vengeance Falls“ voll auf ihre Kosten kommen werden.

Autor:
Thomas Kupfer
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