Review

Reviews 8.0

TRIVIUM

Silence In The Snow

Ausgabe: RH 341

Roadrunner/Warner (43:36)
Vom obskuren Metalcore-Act zur Thrash-Metal-Band zur (Modern-)Metal-Band amerikanischer Prägung: TRIVIUM haben ihren Fans im Laufe der bisherigen Karriere einiges abverlangt. Da verwundert es wenig bis gar nicht, dass auch „Silence In The Snow“, der siebte Longplayer des Orlando-Vierers, diverse Stilbrüche mit sich bringt und Matt Heafy & Co. sich auf den Spuren der Altvorderen bewegen, der Bands, deren Alben den Terminus „Classic Rock“ definiert haben. Von dem aus der Feder von Ishan stammenden, majestätischen Instrumental-Intro ´Snofall´ eingeleitet, macht bereits das folgende Titelstück klar, dass die Band das Hauptaugenmerk diesmal verstärkt auf nachvollziehbare Melodien sowie cleane Vocals und Gesangsharmonien legt und die früher gerne mal rasenden Instrumental-Parts endgültig (oder doch nur diesmal?) der Vergangenheit angehören. Man muss diese stilistische Entwicklung nicht gut finden oder in allem Umfang nachvollziehen können, aber Tatsache ist, dass kaum eine Band der Szene sich von Album zu Album so radikal verändert wie der Ami-Vierer. Das verdient Respekt und funktioniert erstaunlich gut, was einmal mehr die musikalische Klasse der Band unterstreicht. Tracks wie ´The Thing That´s Killing Me´, ´The Ghost That´s Haunting You´ (Killer!) oder ´Until The World Goes Cold´ zeigen, dass TRIVIUM sich in puncto Songwriting ständig weiterentwickeln. Dass das zu Lasten der Härte geht, liegt in der Natur der Sache.

Autor:
Thomas Kupfer
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