Review

Reviews 9.0

TRAUMA

Rapture And Wrath

Ausgabe: RH 334

Pure Steel/Soulfood (52:24)
Das haut mich schon ziemlich aus den Socken. Klar war es verblüffend, wie tight sich die US-Veteranen TRAUMA im letzten Jahr live auf dem Headbanger´s Open Air präsentiert haben. Doch vielleicht war das alles auch nur eine akustische Täuschung? Genau das war es eben nicht. Nach einer läppischen Pause von 31 Jahren legen die Ur-Mitglieder Donny Hillier und Kris Gustofson mit „Rapture And Wrath“ den Nachfolger zum Debüt „Scratch And Scream“ vor. Es ist eine verdammt gute Platte geworden, an der es so gut wie nichts zu mäkeln gibt und die alle Anhänger des klassischen US-Metal vollends zufriedenstellen wird. Besonders Sänger Donny Hillier liefert eine Glanzleistung ab, auf ´When I Die´ etwa klingt er exakt wie der junge Bruce Dickinson. Das Songwriting ist erfrischend abwechslungsreich und reicht von Speed-Nummern wie ´Heart Of Stone´ bis zu epischen Kompositionen der Sorte ´Egypt´. Für an Sabaton oder Powerwolf gewöhnte Ohren mag eine bluesige Halbballade wie ´The Long Way Home´ mit ihren Classic-Rock-Querverweisen zwar ein wenig altbacken klingen, doch TRAUMA folgen auf ihrem Comeback-Album einzig und allein ihren Herzen.

Autor:
Matthias Mader

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