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Black Metal

TRAGEDY IN HOPE

Smile At Death

Label: 720872 Records DK2
Dauer: 13:04
Erscheinungsdatum: 22.11.2019
Ausgabe: RH 394

Der Bandname klingt nach Emo-Zeux oder gepflegtem Goth-Horror. Oder nach Cradle Of Filth. Und an den nebeligen Briten orientieren sich Sankt Petersburgs TRAGEDY IN HOPE tatsächlich dermaßen penibel, dass es schon mehr als nur ´ne künstlerische Verneigung ist. Aber immer noch besser als der öchzigste Helloween-Klon oder so… Die verschachtelten Strukturen der (wenn auch deutlich kürzeren) Songs, der symphonische Überbau und die Vocal-Performance sind Cradle pur, das Cover-Artwork erinnert (immerhin) nur an Dani Filths Zweitband Devilment. Die Lyrics der Russen sind laut Eigenaussage ziemlich tiefschürfend. Hier verhebt man sich im Vergleich zu dem brillanten UK-Kollegen Filth allerdings mächtig und bleibt eher auf dem Niveau eines Volkshochschulkurses. Da man eh kein Wort versteht, ist das aber nicht weiter wild. „Smile At Death“ ist die perfekte Ersatzdroge für Cradle-Fans und undergroundig genug für alle, die Cradle aus Coolness-Gründen nur heimlich unter der Bettdecke hören.

* Lasst euch unter www.facebook.com/tragedyinhope überzeugen oder geht einfach auf die üblichen Streaming-Plattformen.

Autor:
Jan Jaedike
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