Review

Reviews 7.0

TOMB MOLD

Manor Of Infinite Form

Ausgabe: RH 374

20 Buck Spin/Soulfood (40:58)
Wenn nordamerikanische Szenemedien von einem der am brennendsten erwarteten Alben des Jahres sprechen, sollte man das in Hinblick auf die Begeisterungsfähigkeit der dortigen Schreiber und Fans zurückhaltend zur Kenntnis nehmen. „Manor Of Infinite Form“, das zu jenen Scheiben gehören soll, entpuppt sich als kurzweiliges Stück Death Metal, das sich aus Einflüssen von finnischen Acts aus den frühen Neunzigern, der Schule der US-Ostküste und alten Bolt Thrower minus Hardcore speist. Die Torontoer setzen auf unkonventionelle Songstrukturen und stellen gehobene spielerische Ansprüche an sich selbst, ohne irgendwie progressiv zu sein. Ihre Songs mäandern mit angemessenem Gruft-Sound in verschiedene Richtungen, wobei auflockernde Doom-Parts den Umstand relativieren, dass die Produktion (laut, laut, laut) der Flexibilität der Musiker nicht gerecht wird. TOMB MOLD machen ihre Sache gut, mehr nicht.

Autor:
Andreas Schiffmann

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