Review

Reviews 7.5

THUNDERMOTHER

Thundermother

Ausgabe: RH 370

Despotz/Cargo (38:33)
Die personelle Rundumerneuerung hat der inzwischen auf Quartettgröße geschrumpften Band nicht wirklich geschadet, so viel wird bereits beim ersten Durchlauf des inzwischen dritten THUNDERMOTHER-Albums klar. Filippa Nässil, die bei den Damen den musikalischen Kurs vorgibt, hält das Quartett auch weiterhin auf Spur, soll heißen: widmet sich mit Hingabe der AC/DC-Heldenverehrung, und sie hat in letzter Zeit vermutlich auch ein wenig Airbourne gehört. Wobei sich die O´Keeffe-Bürder ja ihrerseits auch unüberhörbar dem Erbe des Young-Clans verpflichtet fühlen, aber lassen wir das. „Thundermother“ profitiert im direkten Vergleich mit dem Vorgängeralbum deutlich von der prägnanten Stimmfarbe der Neu-Frontfrau Guernica Mancini (schon der Name ist Musik...), die es mühelos schafft, Uptempo-Nummern wie ´Whatever´, Groover wie ´The Original Sin´ oder einen Rotz-Rocker wie ´Quitter´ genauso eindringlich zu interpretieren wie die Powerballade ´Fire In The Rain´, einer warmen Produktion und reduzierten, aber eben nie einfallslos wirkenden Riff-Rockern. Weniger ist manchmal mehr? Im Falle von „Thundermother“ auf jeden Fall.

Autor:
Thomas Kupfer

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