Review

Reviews 7.5

THE TEMPERANCE MOVEMENT

The Temperance Movement

Ausgabe: RH 317

Earache/Soulfood (51:31)

Die Plattenfirma bezeichnet sie intern als die neuen Rival Sons, tut der Band damit aber nur bedingt einen Gefallen, denn THE TEMPERANCE MOVEMENT geben sich deutlich bluesorientierter und „schwärzer“ als ihre Labelkollegen. Natürlich eint beide Bands ihre Liebe zu handgemachter, tief in den Sechzigern und Siebzigern wurzelnder Rockmusik, aber wo die Rival Sons knackig nach vorne rocken, legen diese Newcomer lieber noch mal einen extrem relaxten Schlenker, einen Country-, Soul- oder gar Gospel-Querverweis, ein. Wunderbar warm und in seinen besten Momenten (´Only Friend´, ´Ain´t No Telling´, ´Pride´) an Glanztaten der Black Crowes erinnernd, verliert das Quartett jedoch mit zunehmender Spielzeit ein wenig den Punch und taucht in die Untiefen ziemlich zahnloser Singer/Songwriter-Banalitäten ab. Das ist schade, ändert aber nichts am Potenzial der Band.

Autor:
Thomas Kupfer

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