Review

Reviews 3.5

THE ROXX

To Heaven With Hell

Ausgabe: RH 310

Rockville/Soulfood (45:07)

Menschen zum Lachen zu bringen, ist eine hohe Kunst, die geachtet werden sollte. Blöd ist´s nur, wenn das Zwerchfell der Mitmenschen gar nicht gereizt werden soll, sondern alles furchtbar ernst gemeint ist. Und genau diesen Verdacht werde ich bei den Münchenern THE ROXX irgendwie nicht los. Das fängt bei den Texten an, die provokant-ironisch gemeint sein sollen, stattdessen aber teilweise echt hanebüchen daherkommen. „English for runaways“ sozusagen. Ich sage nur: ´The Lack Of Plan´. Und das setzt sich bei den Kompositionen fort. Man beachte bitte die unfassbar deplatzierten Gangshouts im Titeltrack oder so manch stümperhaften Refrain. Und dann wäre da noch diese Fiedel, die immer dann auftaucht, wenn sie am wenigsten passt. Von der NWOBHM wurden die Herrschaften angeblich beeinflusst. Schade, dass man davon so wenig hört. Klingt eher nach gewolltem, aber nicht gekonntem Poser-Stoff.

Autor:
Frank Albrecht
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