Review

Reviews 8.0
Hardcore

THE OFFSPRING

Let The Bad Times Roll

Label: Concord/Universal
Dauer: 33:21
Erscheinungsdatum: 16.04.21
Ausgabe: RH 406

Keine Ahnung, was THE OFFSPRING in den knapp neun Jahren seit der Veröffentlichung ihres letzten Longplayers „Days Go By“ getrieben haben. Finanzielle Probleme dürfte die Combo aus Huntington Beach bei L.A. während der langen Siesta kaum gehabt haben. Schließlich verkaufte sich das dritte Album des Kleeblatts „Smash“ (1994) dank Megahits wie ´Self Esteem´ und ´Come Out And Play´ weltweit mehr als elf Millionen Mal, und auch die Vorgänger und Nachfolger erreichten Gold- bzw. Platinstatus. Aber keine Angst, liebe Punkrock-Gemeinde bzw. Fans von Genre-Legenden wie Green Day, Rise Against oder Bad Religion: Wo THE OFFSPRING draufsteht, ist immer noch THE OFFSPRING drin, der von Star-Producer Bob Rock inszenierte zehnte Studiodreher der „Orange County Four“ steht erneut im Zeichen von hymnisch-beschwingten Punkrock-Hits mit Hardcore-, Stadion-Rock- und Pop-Anleihen inklusive zahlreicher „whoas“, „heys“ und „yeahs“. Dexter Holland (v./g.) bezeichnet „Let The Bad Times Roll“ als sein kathartischstes Album, was der Bandleader und Songtexter mit Nummern wie ´Army Of One´, ´Breaking The Bones´, ´The Opioid Diaries´ oder ´In The Hall Of The Mountain King´ (kein Savatage-Cover!) unterstreicht. Lauschgift: der treibende Dosenöffner ´This Is Not Utopia´, der Gute-Laune-Titeltrack, das höllisch flotte ´Hassan Chop´ und die schöne, von Klavier und Streichern flankierte Ballade ´Gone Away Requiem´.

Autor:
Buffo Schnädelbach
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