Review

Reviews 4.5
Death Metal Hardcore

THE MACHINIST

Confidimus In Morte

Label: Prosthetic/Cargo
Dauer: 34:24
Ausgabe: RH 384

Als Metalcore nicht mehr schick war und entsprechende Bands keine solchen mehr sein wollten, beschritten sie in der Regel einen von zwei Wegen. Entweder sie veränderten ihren Sound hin zu weniger Statik und Schablone - oder sie behaupteten das lediglich. Ähnliches geschieht nun schon seit geraumer Zeit mit dem Deathcore. THE MACHINIST gehören zu denen, die sich erklärtermaßen ganz doll von ebenjenem ihrer Debüt-EP emanzipieren, ihren Sound „reifen lassen“, ihm „Feinschliff“ und „Originalität“ verleihen, um dann jedes musikalische und klangliche Klischee bis an die Grenze zur Parodie zu überreißen. Singlenote-Gestotter? Check. Steifärschige Breakdowns? Wieder check. Ungeformte Dudeldiarrhoe? Klar doch. Säusel-Grunz-Wechselgesang? Muss ja. Und schließlich: Klingt die Scheibe laut, keimfrei und zusammengesampelt? Aber so was von. Schade um die guten politischen Texte, denn zumindest hat die Combo das Herz am rechten Fleck.

Autor:
Hendrik Lukas
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