Review

Reviews 8.5

THE HIVES

Tyrannosaurus Hives

Ausgabe: RH 208

(30:00)

Mit einem ähnlichen Quantensprung wie vom noisigen Schredder-Debüt „Barely Legal“ zum Sixties-Garagenpunk-Überflieger „Veni Vidi Vicious“ war im Vorfeld des dritten Releases „Tyrannosaurus Hives“ nun wirklich nicht zu rechnen. Wozu auch? Entwickelte sich „Veni...“ doch nach einiger Anlaufzeit und unzähligen Gigs selbst in England und Amerika zum Megaseller.

Zwar hatte die Band angekündigt, ihre Grooves in Zukunft maschineller und Eighties-lastiger klingen zu lassen, was sich aber Gott sei Dank nur bei ´Love In Plaster´ offenkundig niederschlägt. Zudem fällt zwar ´Diabolic Scheme´ noch mit Streichern und dem wohl schrägsten und beschissensten, vor Ironie strotzendsten Gitarrensolo seit Ewigkeiten aus dem musikalischen Rahmen, aber ansonsten gibt es die gewohnt fantastischen, sinnentleerten Vintage-Partysounds, die die Schweden in den letzten Jahren nahezu weltweit zu „everybody´s darling“ machten.

Auch wenn „Tyrannosaurus Hives“ nicht ganz die Qualität seines Vorgängers erreicht, dürfte das Album die Band auf der Erfolgsleiter noch etliche Stufen weiter nach oben und somit zumindest eine Truppe der skandinavischen Rock´n´Roll-Szene in den Rockolymp befördern.

Autor:
Andreas Himmelstein
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