Review

Reviews 8.0

THE CRIMSON GHOSTS

Leaving The Tomb

Ausgabe: RH 213

(42:38)

Ehrlich gesagt, ich mag Horror-Punk nicht besonders, denn das Horrorthema ist schnell ausgelutscht, und außerdem ist es von Metal bis Gothic eh schon ziemlich besetzt. Aber was THE CRIMSON GHOSTS aus Köln abliefern, könnte mich glatt konvertieren. Den trotz aller Unvermeidlichkeiten, die das Genre gebietet (Danzig/Misfits, Blut und Bleichgesichtigkeit, Hallgeräte etc.), haut einem der Vierer ein sattes Punkbrett auf die Ohren, das hörbar, springbar, sonderbar und eigenständig ist. Dabei hilft vor allem der gelungene Vierfach-Satzgesang, der die manchmal fast an Iron Maiden erinnernden Refrains wie einen Holzpflock in die Hörgänge rammt. Wenn es bei den CRIMSON GHOSTS ein Brett gibt, dann mit Nägeln drin, damit es auch haften bleibt. Brecher wie ´When They Howl´ oder ´King Of Skull Island´ sollten jedem Genreliebhaber den Sargdeckel wegblasen. Auch vor Death-mäßigen Growls schreckt Frontgeist Vlad nicht zurück, und eine nette Dosis Deutschpunk ist irgendwo in der Suppe auch noch zu finden. Also heb ich meinen Kelch mit Jungfernblut auf ein gelungenes Debüt und hoffe auf mehr davon.

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