Review

Reviews 5.5

TELEPATHY

Tempest

Label: Golden Antenna/Broken Silence
Dauer: 50:55
Ausgabe: RH 360

Diese Briten sind kein aufsehenerregendes Mitglied der Label-Familie von Golden Antenna, die in den letzten Monaten ein feines Händchen für starke Bands vor allem aus dem extremen Spektrum bewiesen haben, denn bereits TELEPATHYs Debüt „12 Areas“ bot nur herkömmlichen Post Metal ohne Gesang, und „Tempest“ bringt abgesehen von einem Schreihals keine Weiterentwicklung zu Gehör. Die Gruppe schlingert zwischen bleiernen Riffs sowie ungleich luftigerem Flirren hin und her, wobei sie oft auf die Wucht des Doom und seltener fast schwarzmetallische Rasanz setzt. Das Prinzip ist hinlänglich bekannt, und auch wenn man der Scheibe ihre packenden Momente nicht absprechen kann, wirkt sie am Ende doch zu beliebig, um jetzt zu dem einen großen Ding zu avancieren, das man sich in diesem Bereich zulegen muss. Ein klarer Fall für Alleskäufer, auch in Hinblick auf die monochrome Ästhetik des Artworks.

Autor:
Andreas Schiffmann
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