Review

Reviews 8.0

TANKARD

A Girl Called Cerveza

Ausgabe: RH 303

Nuclear Blast/Warner (50:16)

Wie Kollege Albrecht bereits im Lauschangriff der Ausgabe 301 korrekterweise festgestellt hat, klingt „A Girl Called Cerveza“, Album Nummer 15 der hessischen Bembel-Thrasher TANKARD, produktionstechnisch nicht ganz so reduziert wie der Vorgänger „Vol(l)ume 14“. Das Quartett hat zusammen mit Produzent Michael Mainx die richtige Mischung aus roh scheppernd und satt ballernd gefunden. Musikalisch gibt´s auf der Jubiläumslangrille (30 Jahre Thrash und Suff!) wieder einiges zu entdecken: Abwechslung ist Trumpf, ohne dass Gerre und Anhang ihre Roots aus den Augen verlieren. Der saucoole Opener ´Rapid Fire (A Tyrant´s Elegy)´, das herrlich mitreißende Old-School-Brett ´Masters Of Farces´ und der Knüppel-aus-dem-Sack-Genickschuss ´Not One Day Dead (But One Day Mad)´ sind hier an allererster Stelle zu nennen. Aber auch die mit Doro Pesch im Duett eingesungene Thailand-Metal-Hymne ´The Metal Lady Boy´ ist ein regelrechter Burner geworden. Dass sich bei einer derart hohen (Voll-)Treffer-Quote mit ´Running On Fumes´ und ´Metal Magnolia´ auch zwei Absacker, ähem, Abkacker eingeschlichen haben, sei den Burschen verziehen. Unbestätigten Gerüchten zufolge arbeiten die Jungs bereits am Nachfolger „A Boy Called Äppler“, der hoffentlich ähnlich stark ausfallen wird wie Geschwisterchen „Cerveza“.

Autor:
Patrick Schmidt
AMAZON EMPFEHLUNG

Interessante Artikel:


Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.