Review

Reviews 7.0

SUICIDAL ANGELS

Division Of Blood

Ausgabe: RH 349

NoiseArt/Universal (35:47)
„Total anders“ soll „Division In Blood“ laut Fronter Nick Melissourgos geworden sein. Nun, eigentlich fallen die Unterschiede zu den Vorgängerwerken - wie bei SUICIDAL ANGELS üblich - marginal aus. Die neuen Kompositionen tönen zwar wieder straighter als auf dem teilweise komplexen „Divide & Conquer“, doch damit ist man eigentlich wieder genau da, wo man mit „Dead Again“ und „Bloodbath“ schon mal war. Am meisten packen auf „Division In Blood“ immer noch die Energie und Tightness, mit der die Griechen ihre recycelten Slayer-, Kreator- und Sepultura-Riffs aufs Band holzen. Die Songs rangieren hingegen wieder mal zwischen gut und solide, fahren aber nie das Prädikat „Ohrwurm“, „Hook-Monster“ oder „Hit“ ein. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich sollen SUICIDAL ANGELS keine Popsongs schreiben, aber die Idole des Quartetts sind nicht zuletzt deshalb so groß geworden, weil viele ihrer Tracks auf Anhieb im Ohr bleiben und sofort mitgegrölt werden können. Bei einem Newcomer drückt man gern noch mal ein Auge zu, beim sechsten (!) Album einer Band darf man aber etwas mehr von den Songwriting-Fähigkeiten der Musiker erwarten.

Autor:
Ronny Bittner
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