Review

Reviews 7.5

SUICIDAL ANGELS

Bloodbath

Ausgabe: RH 297

NoiseArt/Edel (43:17)

Zwar sieht SUICIDAL ANGELS-Fronter Nick Melissourgos die Bay-Area-Szene und die alten europäischen Thrash-Acts als Haupteinfluss, „Bloodbath“ greift aber dennoch am ehesten die Fäden auf, die Sepultura nach „Beneath The Remains“ hinterließen. Die Ähnlichkeit zu den thrashigen Zeiten der Brasilianer ist nicht zuletzt in dem seit „Dead Again“ veränderten Gesangsstil von Nick begründet. Im Vergleich zu jenem etwas zu simpel gestrickten Vorgängeralbum haben die Griechen ihre Songs auf „Bloodbath“ komplexer arrangiert. Bei der Einfuhr von Granaten wie ´Moshing Crew´, ´Face Of God´ oder ´Torment Payback´ wähnt man sich schon im Moshpit. Keine Frage: Power und Charme hat die Band nach wie vor. Doch trotz der etwas komplexeren Songstrukturen wird nach einigen Durchläufen deutlich, dass die Thrasher ihre Riffs, Soli und Songs zu oft nach dem Baukastenprinzip zusammensetzen. Die Griechen liefern mit „Bloodbath“ wieder ein gutklassiges Thrash-Feuerwerk, wären aber sicherlich noch zu mehr in der Lage, wenn sie sich beim Songwriting und der Produktion in Zukunft etwas mehr Zeit lassen würden.

Autor:
Ronny Bittner

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