Review

Reviews 8.0

STRIKER

Armed To The Teeth

Ausgabe: RH 303

Napalm/Edel (40:15)

„Bewaffnet bis an die Zähne“? Nun ja, die ganzen War-Black-Metal-Brigaden werden STRIKER mit ihrem zweiten Album (dem ersten mit „richtigem“ Vertrieb) wohl kaum herausfordern können, dafür ist ihr Achtziger-Metal, der heuer deutlich weniger rasant pröttelt als in der Vergangenheit, viel zu harmlos. Nur ist „harmlos“ in diesem Zusammenhang keineswegs als Vorwurf respektive Gegenargument zu verstehen, denn mit ihrem No-bollocks-Sound wollen sie ja gar nicht schockieren, und sie haben auch nicht vor, in irgendeiner Form Maßstäbe zu setzen. Die Kanadier, mal wieder mit neuem Drummer unterwegs, sind dagegen mit Sicherheit schon superhappy, wenn ihre kleinen Hymnen vom gemeinen Metal-Aficionado immer öfter als motivierender Soundtrack zum Saufen, Sonnenbaden und Sackhüpfen herangezogen werden. Die okay produzierten 40 Minuten (zehn Songs) vergehen zudem ohne Ausfall, mit ´It Could Be Worse´ (der Hit der Platte), ´All The Way´ (erinnert manchmal an Bruce Dickinsons Soloscheiben) und ´Can´t Stop The Rush´ (Dokken auf Speed) gibt´s stattdessen mindestens drei amtliche Höhepunkte. Und so spritzig, das darf konstatiert werden, muss man ja erst mal sein.

Autor:
Boris Kaiser

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