Review

Reviews 8.0

STRATOVARIUS

Eternal

Ausgabe: RH 340

Earmusic/Edel (54:35)
Verschwörungstheorie, ick hör dir trapsen: STRATOVARIUS veröffentlichen im siebten Jahr nach Timo Tolkkis Abgang ihr siebtes Studioalbum mit einem siebenbuchstabigen Namen. Das kann doch unmöglich Zufall sein, dahinter muss mehr stecken. Bedenkt man, dass die Band Zeit ihres Bestehens 16 Singles (Quersumme? Sieben!) veröffentlicht hat, wird´s noch obskurer. Aber gut, lassen wir die Zahlenspielereien und konzentrieren uns aufs Wesentliche: die Musik. In den ersten Jahren nach der Trennung von Tolkki hatten STRATOVARIUS mit mittelschweren Neustart-Problemen und der vermutlich nicht ganz einfachen Aufgabe, sich selbst neu zu (er)finden, zu kämpfen. Spätestens mit „Nemesis“ schien der Prozess abgeschlossen, und zwei weitere Jahre später sind die Melodic-Power-Metal-Urgesteine wieder vollkommen auf Kurs. „Eternal“ ist der bisher beste Output der Finnen im nicht mehr ganz so jungen Jahrhundert, ein von vorne bis hinten gelungenes Album, mit dem die Band endlich wieder zu ihrer alten Stärke zurückgefunden hat. Man kann sich freilich darüber streiten, ob die Herren es in Sachen Bombast nicht ein wenig übertreiben und ob weniger nicht manchmal mehr ist, aber das ist letztlich reine Geschmackssache. Das Grundgerüst (Songs und Produktion) stimmt, und darauf kommt´s an. Welcome back!

Autor:
Jens Peters
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