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STONEBOURNE

Stonebourne

Dauer: 27:48
Ausgabe: RH 379

STONEBOURNE sind ein zartes Newcomer-Pflänzchen aus Nürnberg, das sich ein wenig größenwahnsinnig die Stilrichtung „Über-Grunge“ zuschreibt, grundsätzlich aber einen ganz galanten Nostalgie-Salto in die Neunziger hinlegt. Eins ist klar: Das Quartett atmet mit jeder Pore und jeder Hirn-Synapse die Grunge-Ära mit ihren großen Vertretern Nirvana, Stone Temple Pilots und Pearl Jam, wenngleich der Fokus ganz klar auf Erstgenannten liegt. Und das vor allen Dingen, weil der Gesang von Frontmann Sven Kartscher stark an Kurt Cobain erinnert und ähnlich wie bei der Szene-Ikone zwischen rebellischer Aufmüpfigkeit, düsterem Nihilismus und depressiver Zerbrechlichkeit pendelt. Die sechs Songs auf der EP sind eingebettet in einen authentisch „dreckigen“ Sound, der den Grunge-Zeitgeist gut wiedergibt und den Neunziger-Zeitsprung formvollendet. Aufgelockert wird das Grunge-Gerüst von Gitarren-Passagen und Solo-Einlagen, die dem Spiel von Guns N´ Roses ähneln, mit ihrem Retro-Charme aber perfekt ins Gesamtbild passen.

* Mehr Infos zu den Grunge-Buben gibt´s unter www.facebook.com/stonebourne.

Autor:
Conny Schiffbauer
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