Review

Reviews 8.5

TUKAARIA/ODZ MANOUK

Split

Ausgabe: RH 322

Final Agony (30:59)

Obwohl es lediglich ein Demo sowie Beiträge für zwei Split-Scheiben veröffentlicht hat, zählt das Ein-Mann-Projekt ODZ MANOUK zu den derzeit heißesten Underground-Bands des US-Black-Metal. Sowohl die völlig entfesselte Raserei als auch Schädel spaltendes, schweres Midtempo zelebriert Yagian, der Protagonist hinter dem Projekt, in beängstigender Vollendung. Die grandios sägenden Riffs morden, die Atmosphäre ist beängstigend, und Yagians abgründige Stimme tut ihr Übriges. Die beiden Stücke der ursprünglich im Jahr 2011 auf Tape veröffentlichten und nun im 12“-Format neu aufgelegten Split, ´The Scavenger´ und ´The Sloth´, gehören zu den ganz großen Highlights des Schwarzmetalls der vergangenen zwölf Monate. Wird allerhöchste Zeit, dass der Bursche ein komplettes Album in Angriff nimmt.

Wesentlich roher und unproduzierter, aber nicht ganz so zwingend und wirkungsvoll brechen die drei Stücke des kalifornischen Ein-Mann-Kommandos TUKAARIA aus den Boxen. Man könnte das Geholze am ehesten als amerikanische Annäherung an Darkthrones „Transilvanian Hunger“ (inklusive einiger kurzer Uffta-Parts) bezeichnen, zuzüglich etwas abwechslungsreicherer Klampfenarbeit.
8,5/8

Autor:
Wolf-Rüdiger Mühlmann
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