Review

Reviews 8.5

SPIDERS

Shake Electric

Ausgabe: RH 331

Spinefarm/Universal (33:39)
Ich gebe es zu: Ich finde den Gesang von Ann-Sofie Hoyles supersexy (und auch den hautengen Overall in Leder-Optik; so was trägt sonst ja nur Herr Peters). Aber das ist natürlich nicht der alleinige Grund, warum die SPIDERS mit ihrem neuen Album endgültig zur besten Female-fronted-(Classic-)Rock-Band jenseits der Blues Pills avancieren. Die Spinnen verquicken die Power oller Girlschool (´Control´) mit dem Kleinmädchen-Charme der Runaways sowie dem Hit-Gespür der frühen Heart, packen ´ne Riesenportion Optimismus obendrauf und garnieren das Ganze mit ernsten, nachdenklichen Schlenkern - das Leben ist eben nicht nur Pommes und Disko! Das Anfangs-Triple ´Mad Dog´ (dieser Swing!), ´Shake Electric´ und ´Bleeding Heart´ könnte nicht besser sein, ´Lonely Nights´ groovt bittersüß, und die Ballade ´Hard Times´ zerreißt einem inklusive stibitzter Phil-Lynott-Gesangslinien das Herz. Der Rest des Albums (zehn Tracks in knapp 34 Minuten) fällt kaum ab, und auch das „Drumherum“ stimmt: Die offene, warme Produktion wird flankiert von einem sehenswerten, geschmackvollen Artwork und einer angenehm unprätentiösen, in der Tat sehr schwedischen Attitüde.

Autor:
Boris Kaiser

AMAZON EMPFEHLUNG

Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse nie mehr die wichtigsten Infos

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen.